FAQs dazu – und unsere Antworten.

 

Frage: Hätte man den reklamierten Fehler aus dem Fallbeispiel auch „konventionell“ finden können?

Antwort: Im Prinzip ja, hat man aber nicht. Unsere Systeme umfassen die wohl wichtigsten Szenarien für eine Fehlersuche bereits in der grundlegenden Datenstruktur und –erfassung. Im vorliegenden Fall wurde mit Hilfe unserer Vorgaben eine provisorische Datenhaltung neu aufgebaut. Damit können alle relevanten Auswertungen als einfache, leicht verfügbare Protokolle formuliert werden. Untersuchungen, die sonst Tage oder Wochen dauern, werden in Sekunden erledigt. Und wichtiger: Suchergebnisse sind nicht dem Zufall, sondern unserer Systematik zu verdanken.

 

Frage: Offensichtlich war die Datenhaltung unzureichend, wieso löst man nicht zuerst dieses Problem, bevor man gleich eine Data Mining Lösung anstrebt?

Antwort: In der Tat sind Verdichtungsprozesse und Datenhaltung der größte Aufwandsblock bei unseren Systemen: Wichtige Prozesskennzahlen, Rezepteigenschaften, integrierte Qualitätszahlen und eine Produktrückverfolgung gehören zum Kern einer solchen Anwendung. Ziel ist ja, relevante Information statt bürokratischer Datengräber zu erhalten. Das Thema „Data Mining“ schwimmt lediglich als „Sahnehäubchen“ obenauf: Es empfiehlt sich, die Auswertungen mit unserem Client vorzunehmen, aber die Weichenstellung zu mehr Prozesswissen passiert eigentlich schon in der Datenbank sowie der dazu passenden Auswerteschicht.

 

Frage: Hätte man das Problem auch ohne die Prozessexperten lösen können?

Antwort: Nein, auf keinen Fall. Expertenwissen ist unverzichtbar.Eine Datenhaltung von Zeitsprung verdichtet die Zahlenberge und entlastet den Experten von unnötigen Rechenaufgaben (die ein Ergebnis sehr wohl blockieren können). Erst beides, das Prozesswissen des Kunden zusammen mit einem System von Zeitsprung, bringt in Summe den Erfolg.Wir liefern sozusagen den „Sensor“ für den Experten. Allerdings einen, wie ihn kein Prozessingenieur jemals zur Verfügung hatte.

 

Frage: Wäre der Fehler mit einem von Zeitsprung implementierten Analysesystem vermieden worden?

Antwort: Nicht ganz, aber er hätte nicht eskalieren können. Der vorliegende Fehler war durch keine Produktprüfung beim Hersteller abzusichern, also musste der Fehler den Weg zum Kunden finden. Dann wäre er allerdings schneller entdeckt worden, unnötige Unruhe wäre vermieden worden. Zu Produktmerkmalen, die am Ende der Fertigung messtechnisch erfasst werden können, gibt es sowohl die Möglichkeit, Fehlerursachen zu erkennen bevor der Fehler das Haus verlässt, bei Bedarf in Echtzeit.